News – September 2026

Inhalt:

Kindergarten:

Ankommen, entdecken und den Herbst begrüßen

Der September steht bei uns traditionell ganz im Zeichen des Ankommens. Besonders die Eingewöhnung unserer neuen Stella-Kinder begleitet den Kindergartenalltag in diesen ersten Wochen intensiv. Mit viel Zeit, Aufmerksamkeit und einfühlsamer Begleitung schaffen wir eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich die Kinder sicher fühlen und ihren Platz in der Gruppe finden können.

Gleichzeitig finden auch die bereits vertrauten Kinder wieder in die Routinen und den Alltag des Kindergartens zurück.  Die spätsommerlichen Temperaturen laden uns weiterhin dazu ein, viel Zeit in unserem Garten zu verbringen. Dort wird gespielt, entdeckt, beobachtet und gemeinsam die frische Luft genossen.

Passend zur Jahreszeit entstehen in den Gruppen bereits erste herbstliche Bastelarbeiten. Auch sensorische Angebote begleiten die Kinder durch den Alltag: Sie dürfen unterschiedliche Materialien mit allen Sinnen erforschen, fühlen, riechen, sortieren und gestalten. So werden Neugier, Kreativität und Wahrnehmung auf spielerische Weise gefördert.

Volksschule

Vom Müll zur Energie – unser Besuch in der Spittelau

Bei unserem Ausflug zur Müllverbrennungsanlage Spittelau konnten die Kinder spannende Einblicke in die Abfallverwertung gewinnen. Besonders beeindruckend war der riesige Greifarm, der den Müll immer wieder kräftig durchmischt und für die Verbrennung vorbereitet. Natürlich durfte auch die farbenfrohe Gestaltung der Anlage durch Friedensreich Hundertwasser bestaunt werden.

Marmorieren und Rundweben: Farbenfrohes aus der Werkstatt

Im Werkunterricht haben die Kinder eine Marmoriertechnik kennengelernt und ihre eigenen personalisierten Häkelnadeln ummantelt. Für ein weiteres Werkstück haben die Kinder das rundgewebt und bunte Schildkröten und Fische hergestellt.


1.725 Kastanien – Mathe zum Anfassen in der Praterallee

Die Kinder haben in der Praterallee fleißig Kastanien gesammelt und dabei im Rahmen der Einführung des Zahlenraums 1000 alle Kastanien gezählt. Stolze 1.725 Kastanien kamen dabei zusammen – eine beeindruckende Menge! Nach dem Sammeln ging es noch gemeinsam in den Wald, wo wir den schönen Herbsttag genießen konnten.

Gymnasium

Unser Schuljahresmotto: „Wir wachsen gemeinsam statt einsam – Wachstum beginnt bei mir, gelingt mit dir und gipfelt im Wir.“

Als Schule im Aufbau haben wir dieses Jahr erstmals ein gemeinsames Motto, das wir im Schulalltag leben wollen. Das Bild dazu ist ein gemeinsamer Bergweg: Jede/-r trägt einen eigenen Rucksack voller Stärken, kennt das eigene Ziel (die „Zielflagge“ am Gipfel) und übernimmt Verantwortung dafür. Hindernisse überwinden wir, indem wir mit Empathie Brücken zueinander bauen. Unsere Unterschiede machen uns stark, und gemeinsam wachsen wir über uns hinaus. Im Fokus stehen heuer drei Charakterstärken: Verantwortung, Empathie und Teamgeist.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Schüler/-innen, Eltern und dem ganzen Team zu gehen – Schritt für Schritt, Gipfel für Gipfel.

Bewegung, die verbindet

In den letzten Wochen standen im Sportunterricht der 1B und 1C Teamwork und Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Bei verschiedenen Kooperationsspielen waren Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Problemlösen gefragt. Die Schülerinnen meisterten die unterschiedlichen Herausforderungen mit viel Einsatz und hatten dabei sichtlich Spaß. So wurden ganz nebenbei nicht nur Bewegung und Geschicklichkeit, sondern auch der Zusammenhalt in der Klasse gestärkt.

Falten, weitergeben, staunen!

Die ersten Klassen durften das Spiel „fold and pass“ spielen und hatten dabei viel Spaß. Jedes Kind zeichnete einen anderen Teil der Figur und dabei sind diese lustigen Kreaturen entstanden!

Sehen ohne Augen – die 2A im „Dialog im Dunkeln“

Am Donnerstag, den 17. September, besuchte die 2A die Erlebniswelt „Dialog im Dunkeln“. In drei Gruppen wurden die Schüler und Schülerinnen von Guides durch völlig abgedunkelte Räume geführt und erlebten verschiedene Alltagssituationen – vom Überqueren einer Hängebrücke bis hin zu einer Fahrt mit einem „Motorboot“.

Zum Abschluss konnten sie in einem Café im Dunkeln ein Getränk bestellen und bezahlen und den Guides Fragen über das Leben als blinde Person stellen.

Anschließend reflektierten wir gemeinsam über Vertrauen, Empathie und die Herausforderungen des Alltags ohne Sehsinn. Die spannende Erfahrung stärkte nicht nur das Bewusstsein der Schüler, sondern auch den Teamgeist und persönliche Verantwortung.

Musik zum Anfassen: Die 2B im Haus der Musik

Einen Vormittag ganz im Zeichen der Musik erlebte die 2B bei ihrem Lehrausgang am 25. September ins Haus der Musik. Begleitet wurde die Klasse von Klassenvorstand Prof. Deininger und Prof. Böltner.

Bevor es ins Museum ging, machten wir einen kurzen Halt vor der Wiener Staatsoper. Von außen bestaunten die Schülerinnen und Schüler eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt und erfuhren, welche Musik hier Abend für Abend zu bestaunen ist.

Im Haus der Musik wartete dann eine Welt voller Klänge. Auf mehreren Stockwerken konnten die Kinder Musik mit allen Sinnen erforschen: hören, ausprobieren, staunen. Mit zwei Quiz im Gepäck machten sie sich auf die Suche nach Antworten und füllten die Fragebögen mit großem Eifer aus. Ebenso konnten die Schülerinnen und Schüler mit dem Walzer-Würfelspiel ihren eigenen Walzer würfeln. So wurde aus dem Museumsbesuch eine spannende Entdeckungsreise, bei der jede und jeder etwas Neues lernen konnte.

Wir bedanken uns bei der 2B für die Neugier, die Begeisterung und das vorbildliche Verhalten während des gesamten Ausflugs. Solche Erlebnisse zeigen, wie lebendig Musikunterricht auch außerhalb des Klassenzimmers sein kann!

Laufen für die Hoffnung – die 5A beim „Run for Hope“

Am Sonntag, dem 27.09., haben unsere Schülerinnen und Schüler aus der 5A am Charity-Lauf von Missio „Run for Hope“ teilgenommen.

Nach der heiligen Messe und dem Aufwärmen sind sie 5 Kilometer gelaufen und haben somit einen Beitrag zum Minen-Projekt geleistet, durch das Schwester Bernadette Muindi bei ihrer Arbeit zur Rettung von Kindern unterstützt wird.

Student Academy: A First-Hand Perspective on Freedom and Human Rights

Last Friday, September 25th, our students had the opportunity to take part in a Student Academy session with Timothy Cho, a public speaker and human rights advocate who was born in North Korea. After experiencing multiple imprisonments in North Korea and China, Timothy eventually reached the United Kingdom, where he was granted asylum. He shared his personal experience of political oppression, forced displacement and repeated attempts to escape, offering students a unique perspective on freedom, human dignity and life under the noble act of forgiving when confronted to authoritarian regimes, torture and imprisonment. Today, Timothy works to raise awareness of the situation in North Korea and the experiences of refugees and those seeking freedom.

The session took the form of a colloquium rather than a traditional lecture. Having been introduced to the topic beforehand in their English classes, students came prepared with questions and had the opportunity to engage directly with Timothy. Their questions led to a thoughtful discussion about freedom, human rights, migration, political oppression and the importance of being able to make choices about one’s own life. Hearing these issues through someone’s personal experience made the discussion particularly meaningful and encouraged students to consider current affairs from a human perspective.

The session was also a good example of the purpose of our Student Academy: a forum designed to broaden students‘ knowledge of relevant issues in the world around them and connect these issues with the values of our school community. The Student Academy takes different forms, including presentations, colloquia and debates, projects and documentary screenings, always with the aim of encouraging curiosity, critical thinking and a deeper understanding of the world beyond the classroom.

Summer School: Learning English Through Experience 

Last August, the incoming first graders enjoyed two inspiring weeks of English immersion during our Summer School at Stella Gymnasium. Through a combination of play, exploration and hands-on learning, they had the opportunity to develop their English skills in a relaxed and engaging environment. The program combined educational excursions around Vienna with activities and projects at school, giving students plenty of opportunities to use English naturally throughout the day. Alongside these experiences, they worked on the Cambridge English Movers curriculum, developing their vocabulary, communication skills, reading, writing and listening in a fun and practical way. After two weeks of immersion, our students returned to school ready to start the new school year with greater confidence, new skills and enthusiasm for learning.  

Romreise der 6a – Sechs Tage voller Eindrücke

Am 14. September hieß es für die 6a gemeinsam mit ihren Lehrern Susanne Kiesewetter und Jurica Blažević: Ab nach Rom!

Treffpunkt war bereits um 4:30 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat – für manche definitiv zu früh, aber die Vorfreude auf die kommenden Tage war größer als die Müdigkeit. Nach dem Flug und der Ankunft in Rom ging es auch schon direkt los.

Unser erster Tag führte uns mitten hinein in das römische Leben. Wir spazierten über den Petersplatz, entlang der Via della Conciliazione und über die Engelsbrücke zur Piazza Navona. Danach ging es weiter zum Pantheon und zum Campo de’ Fiori, wo wir unsere erste Mittagspause machten. Am Abend feierten wir gemeinsam die Heilige Messe am Campo Santo. Anschließend ließen wir den ersten Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Am Dienstag tauchten wir in die Antike ein. Vom Kapitol aus ging es zum Kolosseum, das wir natürlich auch von innen besichtigten. Besonders beeindruckend waren die gewaltigen Dimensionen des Bauwerks. Danach sahen wir den Konstantinsbogen und erkundeten das Forum Romanum und den Palatin – dort wurde Geschichte plötzlich sehr greifbar.

Am Nachmittag stand ein etwas anderer Programmpunkt auf dem Plan: Wir besuchten das Haus der Missionsschwestern vom Heiligen Petrus Claver in der Via dell’Olmata. Dabei lernten wir die Selige Maria Theresia Ledóchowska, die Gründerin des Ordens, kennen. Ihr Leben und ihr Einsatz für die Mission gaben uns einen interessanten Einblick in eine andere Seite der Geschichte Roms.

Am Mittwoch ging es zunächst nach Santa Maria della Pace. Dort befindet sich das Grab unseres Schulpatrons, des heiligen Josemaría Escrivá. Danach erkundeten wir viele weitere berühmte Plätze der Stadt: die Piazza del Popolo, die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen und den Quirinal. Auch die Trajansthermen, das Kapitol, Santa Maria in Aracoeli, das Marcellustheater und das Jüdische Viertel standen auf unserem Programm. Dabei wurde uns einmal mehr bewusst, wie viel Geschichte in Rom praktisch an jeder Ecke zu finden ist.

Ein besonderer Höhepunkt unserer Reise war der Donnerstag, der ganz im Zeichen des Vatikans stand. Bei einer mehrstündigen Führung durch den Vatikan konnten wir zahlreiche bedeutende Orte und Kunstwerke kennenlernen. Natürlich durfte dabei auch der Petersdom nicht fehlen. Zum Abschluss bestiegen wir noch die Kuppel des Petersdoms und genossen den beeindruckenden Ausblick über Rom.

Am Freitag ging es schließlich noch weiter zurück in die Geschichte des Christentums. Wir besichtigten die Callixtus-Katakomben an der Via Appia und erfuhren viel über die ersten Christen in Rom. Danach spazierten wir ein Stück über die historische Via Appia und kamen am Grabmal der Caecilia Metella vorbei.

Später ging es ins Lateranviertel. Dort besuchten wir die Scala Sancta und die Basilika Santa Croce in Gerusalemme. Auch Santa Maria Maggiore und Santa Maria degli Angeli durften auf unserer Romreise nicht fehlen. Nach so vielen Eindrücken hatten wir uns das gemeinsame Abendessen am Ende des Tages definitiv verdient.

Am Samstag blieb uns schließlich noch etwas Zeit, Rom auf eigene Faust zu erkunden. Noch einmal durch die Straßen schlendern, letzte Souvenirs besorgen oder einfach das italienische Lebensgefühl genießen – bevor es schließlich zum Flughafen und zurück nach Wien ging.

Unsere Romreise war eine Mischung aus Geschichte, Kultur, Glauben, gutem Essen und vor allem vielen gemeinsamen Erlebnissen.

In diesen sechs Tagen haben wir unglaublich viel gesehen und gelernt – aber genauso wichtig waren die Momente dazwischen: gemeinsame Gespräche, viel Lachen und das Erleben einer neuen Stadt als Klasse.

Sechs Tage Rom sind definitiv viel zu schnell vergangen! Arrivederci, Roma – hoffentlich nicht zum letzten Mal!